Fédération départementale de Pêche de Moselle

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Dokumenten in Deutsch

Dokumenten in Deutsch für der Mosel :

Wozu einen Angelschein?

Ein Hobby für alle, eine Karte für jeden Einzelnen...

Ein Schein zur Ausübung des Hobbys Angelsport

Die Angelrechte (Ufer, Flussufer) gehören entweder dem Staat (Flüsse, schiffbare Kanäle) oder den Anrainern als Eigentümer (Bäche, Seen, Teiche).

Die „Associations Agréées de pêche“ (AAPPMA – zugelassene Anglervereine) und die Verbände, unter denen sie organisiert sind, pachten oder erwerben dieses Recht, um den Anglern die Ausübung ihres Hobbys zu ermöglichen.

Der Angelschein stellt in erster Linie ein Recht auf Zugang zu diesen Gebieten und Ausübung des Angelsports dar.

Es werden verschiedene Karten angeboten (siehe die Liste der Angelscheine).

Ein Schein zur Beteiligung am Schutz unseres natürlichen Kulturerbes.

Wenn Sie einen Angelschein erwerben, beteiligen Sie sich an der Finanzierung der Aufgaben im Interesse der Allgemeinheit der AAPPMA, der Verbände auf Departementsebene, ihrer Unionen auf regionaler Ebene und dem nationalen Anglerverband und dem Schutz der Gewässer sowie ihrer Fischbestände.

Die Aufgaben dieses Verbandsnetzes bestehen insbesondere in der Durchführung von Instandhaltungsarbeiten, Wiederherstellungsarbeiten und dem Schutz des Ökosystems der Gewässer.  

Mit dem Mitgliedsbeitrag kann ebenfalls der Betrieb eines Netzes für Information, Betreuung sowie der Überwachung des Umweltschutzes und der Erziehung dazu garantiert werden.

Und schließlich beinhaltet der Mitgliedsbeitrag ebenfalls einen Teil, der den Agenturen für Wasser zugutekommt, die vom Gesetz her mit der Finanzierung der Wasserpolitik in Frankreich beauftragt sind; es handelt sich um die Gewässerabgabe.

ERLAUBTE FISCHEREIVERFAHREN UND METHODEN (Artikel R436-23 und nachfolgende aus dem Gesetzbuch für umweltschutzrechtliche Vorschriften)

Die Vereinsmitglieder der A.A.P.P. dürfen in deren Pachtstrecken angeln und auch in anderen Gewässern, für die Vereinbarungen bestehen :

  • mit höchstens vier Angeln in den Gewässern 2. Kategorie,
  • mit höchstens zwei Angeln in den Staatsgewässern 1. Kategorie,
  • mit einer einzigen Angel in den nicht staatlichen Gewässern 1. Kategorie,
  • mit der „vermée“ (für die Aalfischerei nachts) und höchstens sechs Krebsnetzen für den Fang der Krebse,
  • mit einem Behälter oder einer Flasche deren Höchstkapazität 2 Liter beträgt, für den Fang der Elritzen und der weiteren Fische, die als Köder verwendet werden; diese Angelmethode ist in allen Gewässern erlaubt, unabhängig von der Kategorie.

Die Angeln müssen aus Angelruten mit höchstens zwei Angelhaken oder drei künstlichen Angelfliegen bestehen. Sie müssen in unmittelbarer Nähe des Fischers aufgestellt werden.

Außerdem dürfen diese Fischer in allen nicht staatlichen Gewässern 2. Kategorie ein viereckiges Hängenetz von höchstens einem Quadratmeter und dessen Maschenform und Größen dem Gesetzbuch für umweltrechtliche Vorschriften sowie etwaiger Erlassen des Präfekten gerecht sind, verwenden.

Diese Tabelle fasst die Hauptregeln der Fischerei zusammen, maßgeblich sind die Ihnen von Ihrem zugelassenen Anglerverein übergebenen Dokumente.

Die Kategorien der Fischbestände :

Um die Biologie der Arten zu berücksichtigen und ein angemessenes Management der Fischbestände zu gewährleisten, werden die Wasserläufe, Kanäle und Wasserflächen in zwei Kategorien für Fischbestände eingestuft :

  • Die erste Kategorie beinhaltet Bäche, Wasserflächen und Seen, die hauptsächlich mit Forellen besiedelt sind, sowie die Gewässer, in denen die Gewährleistung eines speziellen Schutzes der Fische dieser Art (hauptsächlich Salmoniden) wünschenswert erscheint.
  • Die zweite Kategorie umfasst alle anderen Wasserläufe, Kanäle und Wasserflächen (hauptsächlich Karpfenartige: Hechte, Zander, usw.).

VERBOTENE FISCHEREIVERFAHREN UND METHODEN (Artikel R436-30 und nachfolgende aus dem Gesetzbuch für umweltrechtliche Vorschriften)

Beim Fischfang ist es verboten, direkt mit der Hand, oder unter dem Eis, oder indem man das Wasser aufwühlt, oder indem man unter den Wurzeln und weiteren Schlupfwinkeln der Fische durchwühlt, zu fischen.

Es ist verboten jegliche Arten, die nicht in den heimischen freien Gewässern vorhanden sind, sowie die Fischarten, die biologische Unausgeglichenheiten (Art. 432-5 aus dem Gesetzbuch für umweltrechtliche Vorschriften) verursachen könnten, die Fischarten, die in dem gesamten Inland geschützt sind, die Fischeiern, die Arten die einer Minimalfanggröße unterliegen, sowie die Fleischmaden und andere Maden von zweiflügligen Insekten, in den Gewässern 1. Kategorie als Köder zu verwenden.

Es ist verboten mit Aal oder Grundel (tot oder lebendig übersetzen) zu fischen.

Während der spezifischen Hecht-schonzeit ist das Angeln mit Köderfischen (tot, lebendig oder künstlich), mit Blinkern und anderen Ködern mit denen man diese Raubfische anders als zufällig fangen kann, in den Gewässern 2. Kategorie untersagt. Während dieser Schonzeit ist jedoch das Fliegenfischen (kunstlich) sowie das "Pumpen" und "Zocken" mit Wurm auf Barsch, erlaubt. Sollte ein Hecht oder Zander gefangen werden, muss dieser sofort mit nasser Hand und schonend zurück gesetzt werden. Auch verletzte oder tote  Exemplare müssen dem Gewässer zurück gegeben werden.

In den Gewässern in denen man die Karpfen nachts fischen darf - ab einer halben Stunde nach Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang - darf kein von Hobby-Anglern gefangener Karpfen gefangen gehalten oder transportiert werden (Artikel R436-14 des Gesetzbuchs für umweltschutzrechtliche Vorschriften, umgeändert infolge der Anordnung Nr.2005-835 vom 2. August 2005).

Jeder Nachtfischfangen des Aales ist verboten.

Es ist verboten, lebendig die Karpfen über 60 Zentimeter zu transportieren.

Das Angeln von Brücken in öffentlichen Gewässern der 2. Kategorie ist verboten.

MINDESTGRÖSSE DER FISCHE UND KREBSE (Artikel R436-18 und R436-19 des Gesetzbuchs für umweltschutzrechtliche Vorschriften)

Die untenerwähnten Fischarten dürfen nicht gefischt werden und müssen unmittelbar nach dessen Fang wieder ins Wasser zurückgesetzt werden und zwar wenn ihre Größe unter folgenden Werten liegt :

- 0.60 m : Hecht in den Gewässern 2. Kategorie,

- 0.50 m : Zander in den Gewässern 2. Kategorie,

- 0.30 m : Äsche und Forellenbarsch,

- 0.23 m : Seesaibling und Bachsaibling,

- 0.20 m : Forelle, Bachsaibling und Seesaibling in folgenden Gewässern 1. Kategorie : Sarre Blanche, Sarre Rouge, Sarre (Binnenschifffahrtsgemeingut), Bièvre, Zom, Mossig, Mosselbach, Buerrenbach, Nessel, Zinsel im Sud, Zinsel im Norden, Ischbach, Spletersbach, Saumuhlbach, Muhlgraben, Klapparbach, Falkensteinbach, Schwarzbach, sowie in ihren Zuflüssen und Nebenflüssen (um diese Arten zu beschützen),

- 0.23 m: Forelle und Bachsaibling in den Gewässern 1. Kategorie die oben nicht erwähnt wurden und in den Gewässern 2. Kategorie,

- 0.09 m für folgende Krebsarten : Edelkrebse, Sumpfkrebse und Dohlenkrebse.

ANZAHL ERLAUBTER FÄNGE

In Gewässern der 2. Kategorie ist es erlaubt pro Angler/in und Tag insgesamt drei Fische der Arten Zander, Hecht und Schwarzbarsch mitzunehmen, jedoch maximal zwei Hechte.

Die Anzahl an gefangenen Salmoniden (Äsche und Felchen inbegriffen) ist pro Angler/in und Tag auf sechs (6) begrenzt, um diese Arten in Gewässern der 1. und 2. Kategorie im gesamten Département zu schützen. 

Die Anordnungen betreffend des Verboten zum Verbrauch von Fische geangelt in den Ströme der Mosel sind in der Interprefäktorale Anordnung vom 22. September 2011 für Verbrauch und Kommerzialisierung Verbots vorgelagen :

  • Aal geangelt in den Strombecken der Mosel und der Saar ;
  • Verschiedene Fische hochbiosammler (Fluβbarbe, Brasse, Karpfen, Wels) sowie ebenfals Schwachbiosammlerfische im Gewicht von über 600 Gramm geangelt in den Flüβe der Mosel, ihren Nebenflüβe und im Eisengrubekanal der Mosel ;

Hochbiosammlerfische ohne Gewichtgrenze geangelt in der Horn und ihre Nebenflüβe.

Die Vereinbarung auf Gegenseitigkeit

Erweitern Sie Ihr Angelgebiet dank der Vereinbarung auf Gegenseitigkeit.

Mit Ihrem Angelschein können Sie in allen Gebieten des zugelassenen Vereins angeln, in dem Sie Mitglied sind.

Zahlreiche zugelassene Anglervereine und –verbände haben ihre Gebiete zur gemeinsamen Nutzung bereitgestellt, um die Aufnahmeformalitäten zu vereinfachen und ein größeres Gebiet für den Angelsport zur Verfügung zu stellen: Das ist mit Gegenseitigkeit gemeint.

Es gibt bei der Gegenseitigkeit mehrere Niveaus, die mit einer Bereitstellung der Anglergebiete einhergehen, die von folgenden Stellen beschlossen wird:

  • Einigen Anglervereinen eines und desselben Departements;
  • Allen Vereinen eines und desselben Departements.

Da die Vereine und Verbände stets bestrebt sind, die Fanggebiete der Angler zu erweitern, haben sie ebenfalls Vereinbarungen „auf Gegenseitigkeit“ zwischen mehreren Departements abgeschlossen.

Die nachstehende Karte zeigt die verschiedenen Vereinbarungen auf Gegenseitigkeit zwischen den Departements.

Für der Mosel

NOTA BENE: Es gibt eine besondere Gesetzgebung für die Weiher von Stock, Gondrexange und Mittersheim, sowie für dessen Nebenweihern. Spezifische Öffnungsperiode der Fischerei für Hecht, Zander, Barsch und Wels ab 1. Januar bis letzter Sonntag von Januar und ab 4ter Samstag vom Mai bis 31. Dezember. Diese Gesetzgebung steht den Fischern in den Rathäusern der betroffenen Gemeinden sowie bei der Schifffahrtsbehörde in Strassburg zur Verfügung.

Außerdem ist jegliche Art von Fischerei in den Gewässerteilen, Kanälen und Wasserflächen des Binnenschifffahrtsgemeinguts und der nicht staatlichen Gewässern in denen vorübergehende Fischereischongebiete angelegt wurden, verboten, mögliche Einsichtnahme bei der Präfekturverwaltung (DDT), in den Rathäusern der betroffenen Gemeinden und beim Verband der Mosel für die Fischerei und den Wasserumweltschutz.

Les Associations Agréées pour la Pêche et la Protection du Milieu Aquatique (AAPPMA) en Moselle

>> Les AAPPMA

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www.cartedepeche.fr

Fédération de la Moselle pour la Pêche et la Protection du Milieu Aquatique

Adresse
4, rue du Moulin
57000 Metz Magny

Email
federationpeche57@orange.fr

Téléphone
03 87 62 50 08
ou le 09 77 70 83 17 (répondeur)

Fax
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